Herrliches Knirschen: Gartenwege aus Kies und Splitt

Aspekte des Einsatzes von Kies für Wege und Zufahrten im Garten

Was für den einen romantisch und charmant ist, gilt für den anderen als unordentlich und ungepflegt: Gartenwege aus Kies.

Die Pflege von Kies gilt als aufwendig. Mit dem Rechen müssen Laub, Blüten oder Früchte aus dem Belag entfernt werden. Bei Flächen mit Splitt, einem gebrochenen Stein im Gegensatz zum rundkörnigen Kies, hat sich ein Laubbläser als sehr einfaches Pflegehilfsmittel erwiesen. Über die Schuhsohlen trägt man das Material ins Haus und bringt dort dem Belag mögliche Kratzer bei. Unkraut kann sich auf Kiesflächen ansiedeln. Das lässt sich durch den Einbau eines Geotextil und einer wasserdurchlässigen, gut verdichteten Schottertragschicht als Unterbau verringern.

Was spricht für die Verwendung von Kies? Die umweltfreundliche, da wasserdurchlässige Bauweise, ist ein Vorteil gegenüber Pflasterflächen, die meist Entwässerungseinrichtungen benötigen. Die gute Versickerungsfähigkeit einer Fläche ist im Fall von Starkregenereignissen sehr wichtig. Gestalterisch ist Kies sehr umgänglich, da eine Kiesfläche jedwede Form annehmen kann. Lediglich bei zu starkem Gefälle sind dem losen Material seine Grenzen gesetzt. Die Herstellungskosten sind vergleichsweise gering. Und nicht nur ein ästhetischer Genuss, sondern auch ein Sicherheitsaspekt: Kies knirscht so wunderschön.

Eine Sitzgelegenheit auf einer Splittfläche mitten im Kiesgarten

Kiesfläche als Zufahrt, Stellplatz und Zuweg in einem

Der gepflasterte Weg führt zum Haus, die Kiesfläche beidseitig bildet einen optionalen Stellplatz

21. September 2017
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