Giardina 2018 in Zürich

Was sind die Gartentrends des Jahres

Wenn man diese Indoor-Gartenschau in Zürich als Indikator für die Trends im Privatgarten ansieht, dann fallen mir folgende Themen auf:

  • Die Pflanze im Vordergrund: wunderschöne Solitärgehölze, oft mehrstämmig und schirmförmig, manchmal auch als immergrüne Koniferen
  • Holzbau in handwerklich hochwertiger Qualität und filigraner Ausführung für Hochbeete und Holzterrassen gleichermaßen
  • Sichtschutzwände aus Holz in ideenreicher Gestaltung
  • Outdoor-Küchen mit mehreren funktionalen Elementen
  • Taupe setzt sich als Farbe gegenüber Anthrazit durch

Wie auch in den vergangenen Jahren ist Wasser immer noch ein Thema. Belagsflächen aus Naturstein oder Holz waren sichtbar. Ob Splittflächen mehr dem Messebau oder der beabsichtigten Gestaltung zuzuschreiben sind, sei dahingestellt. Die Atmosphäre der Schaugärten ist zwanglos, natürlich, aber mit einer klaren Struktur. Reduzierte, minimalistische Gärten sind weniger zu sehen. Wertvolle Gehölzpflanzen rücken in den Mittelpunkt der Gestaltung.

Möbel in taupe und mit Flechtwerk sehen optisch ansprechend aus und sind sehr bequem und wetterfest.

Das Hochbeet erhält durch die horizontale Anordnung der Latten eine moderne und leichte Optik.

Filigrane Materialverarbeitung, wobei sich die Formate der Pflasterriegel wunderschön in der schmalen Ausführung des Hochbeets wiederholen.

Eine mehrstämmige, schirmförmig gezogene Duftblüte.

Die Outdoorküche ist stark angesagt, hier in einer hochwertigen Ausführung.

Auch naturnahe Pflanzungen waren zu sehen, vereinzelt auch mit romantischer Blütenfülle im Cottage Garden Stil.

Zu dem von Enzo Enea gestalteten Schaugarten erhielten die Besucher in kleinen Gruppen Zugang. So hatte man einen guten Erlebniswert, da der Garten nie überlaufen war und man in Ruhe die Raumwirkung der Gehölze erleben konnte. Dem geschwungenen Klinkerweg folgend ergaben sich alle paar Schritte ein neuer Blick in eine Pflanzung, zum Wasserbecken mit der Magnolie oder durch den ganzen Garten durch die Gehölze hindurch. Als ‘neue’ Pflanze überraschte Enea mit der Verwendung von Wacholder, den er üppig und großzügig als immergrüne Unterpflanzung der Gehölze und Hochbeete einsetzte.

Vor dem Showgarten von Landschaftsarchitekt Enzo Enea bildeten sich Schlangen.

Sichtschutzwand des Showgartens von Enzo Enea mit einer neckischen Glyzinie.

Blick in das malerisches Geäst eines uralter Ahorns - im Showgarten von Enzo Enea zu bewundern.

Räumliche Gestaltung mit ausdrucksstarken Gehölzen und immergrüner Gehölzunterpflanzung sind ein Markenzeichen von Enzo Enea.

Die malerisch gewachsene Magnolie strukturiert den Raum um ein Wasserbecken.

Enzo Enea ordnet die Pflanzen in Reihen an und bringt mit dem Wacholder ein immergrünes Nadelgehölz ins Spiel.

16. März 2018
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